Sněžník-Radtour

Der Sněžník vom Ort Sněžník aus
Der Sněžník vom Ort Sněžník aus
Dunstiger Blick zu den Zschirnsteinen
Dunstiger Blick zu den Zschirnsteinen
Auf der Radtour 2002 kam ich mit Joe und Martin am Fuße des gewaltigen Tafelbergs Sněžník vorbei. Da wir damals nicht hochfuhren, wollte ich das anfang Oktober nachholen. Mit einem Liter Wasser und ein paar Müsliriegeln machte ich mich auf den Weg. Am Elberadweg in Dresden waren noch deutlich die Flutschäden zu sehen. Ab Heidenau musste ich auf die Straße ausweichen. In Prina biege ich rechts ab, ins Tal der Gottleuba. Dem Fluss folge ich bis zur Heringmühle, dann gehts scharf links hoch nach Langenhennersdorf. Am oberen Orstende biege ich rechts ab um runter ins Bielatal zu gelangen. Nur ein kurzes Stück fahre ich im Tal. Bald heißt es Höhenmeter für den 722m hohen Gipfel sammeln - fehlen also noch 400. Der Aufstieg beginnt sehr seicht auf der Straße nach Rosenthal. Ein Radweg führt mich weiter zum "zeitweiligen Grenzübergang" zwischen dem kleinen Schaftwald und dem Sporny Les. Nun geht es etwas steiler den Berg hoch in den Ort Sněžník. Nun fehlen noch etwa 150 Höhenmeter. Die tun mir am meisten weh. Doch kaum auf dem Gipfelplateau angekommen, kann ich schon wieder ganz entspannt treten. Der Rest zum Turm ist schnell gemacht, denn das Gipfelplateau ist sehr flach. Für ein paar Kronen wird mir der Aufstieg zum Turm gewährt. Von oben ist jedoch nicht allzu viel zu sehen, da Dunst die Fernsicht nimmt. Schade. Auf dem unteren Foto ist zu sehen, wie der Blick vom Turm ist: im Vordergrund das Plateau, im Hintergrund sind rechts die beiden Zschirnsteine zu erahnen (gerade mal 9 km Luftlinie entfernt). Nach einem kurzen Päuschen schwinge ich mich wieder aufs Rad. Diesmal fahre ich durch den Ort Sněžník gerade durch und biege mitten im Wald rechts ab nach Ostrov. Durch das Bielatal komme ich zur Ottomühle. An dem Imbiss raste ich und esse ein Schnitzel mit Kartoffelsalat (was sehr nötig war). Bei Brausenstein verlasse ich das Tal und gelange nach Raum. Oben auf dem Bergrücken sammle ich letzte Sonnenstrahlen ein und fahre über Bahra (nicht ins Bahratal runter!) nach Langenhennersdorf. Ab da geht's genauso wie hinzu nach Hause. Weit ist der Sněžník nicht. Von Pirna sind es gerade mal 30 km. Insgesammt waren es also knapp 100 km. Die Tour ist absolut zu empfehlen, vor allem wenn mal gut Fernsicht ist!

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