Radwegweiser
Wo geht's lang? Radwegweiser im Wondrebtal
Blick zu den Bergen des Steinwalds
Südlich von Mitterteich: Blick zu den Bergen des Steinwalds

4. Tag: Im Wondreb- und Waldnaabtal

Cheb - Waldsassen - Mitterteich - Windischeschenbach - Neustadt an der Waldnaab (61 km, 630 Hm)

Heute haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, waren doch die letzten Tage gut gefüllt mit Bergen, Abfahrten, Ausblicken, Marktplätzen und Altstädten. Auf dem Weg zur Hauptstraße Richtung Bayern entdeckten wir einen neu angelegten Radweg, der in unseren Karten noch nicht verzeichnet war. Er führt auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse (Cheb-Waldsassen) über die tschechisch-deutsche Grenze. Das war natürlich Ideal: So kamen wir ganz entspannt nach Bayern rein. Vor dem Kloster Waldsassen gibt es das zweite Frühstück.
Danach nahmen wir den Wondreb-Radweg. Die Ausschilderung ist nicht zu übersehen - wenn man sie erstmal unter all den anderen Wegweisern identifiziert hat. Der Radweg führt meist auf unbefestigten Wegen oder ruhigen Straßen lang. Es gibt ab und zu kleine Steigungen, aber insgesamt ist der Weg sehr angenehm zu fahren. Bei Falkenberg wechseln wir zum Waldnaabradweg. Bis nach Neustadt verläuft dieser Radweg aber nicht immer am Ufer, da es oft keinen Weg direkt am Flusslauf gibt. Südlich von Falkenberg gibt es einen Abschnitt wo das Tal eng eingeschnitten ist, mit viel Wald und Wanderweg. Sowohl rein als auch raus aus diesem Tal kostet es einige Höhenmeter. Dieser Abschnitt scheint auch von Wanderern sehr beliebt zu sein, wir waren als Radfahrer dort deutlich in der Minderheit. Diese kurze Tagesetappe endete in Neustadt an der Waldnaab.


Naabradweg
Der untere Naabradweg
Naabmündung
An der Mündung der Naab in die Donau

5. Tag: An der Naab bis nach Regensburg

Neustadt an der Waldnaab - Weiden - Nabburg - Schwandorf - Burglengenfeld - Regensburg (113 km, 390 Hm)

Der Tagesplan war einfach: Immer den Naabradweg so weit es geht nach Süden. Zuerst ging es noch ein kurzes Stück an der Waldnaab, bis sie sich zwischen Weiden und Wernberg-Köblitz mit der Heidenaab zur Naab vereinigt. Die Herausforderung war eher die hochsommerliche Wärme, an die wir uns ab heute gewöhnen konnten. Etwas störend ist die Autobahn 93, die ebenfalls im Naabtal verläuft, so dass der Radweg sich immer um die Autobahn windet. Hinter Naabburg ging es sogar mal ein Stück direkt neben der Autobahn entlang.
Bei der späten Mittagspause hinter Schwandorf hatten wir um 16 Uhr erst 60 km auf dem Tageszähler, hatten uns aber motiviert, noch an ein paar Campingplätzen vorbei zu fahren und es vielleicht noch bis nach Regensburg zu schaffen. Das untere Naabtal hat uns auch wieder gut gefallen, da die Autobahn (und mit ihr wohl die vielen Industrie- und Gewerbegebiete) ins Regental rüber gewechselt haben. Auf dem gut ausgebauten Radweg kamen wir so tatsächlich bis zur Donau. An der Mündung der Naab gibt es eine Fußgängerbrücke, wo wir bester Laune den Erfolg feierten, es in 5 Tagen bis zur Donau geschafft zu haben. Dann ging es über die Donau und ein Stück stromabwärts bis zum Campingplatz in Regensburg, den wir erst nach halb 8 erreichten. Für Großstadtcamping üblich ist der Campingplatz natürlich recht voll und teuer, aber dafür freuen wir uns auf die Stadtbesichtigung morgen Vormittag!


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