Gottleuba-Radtour

Auch im Winter können Bäume schön sein
Auch im Winter können Bäume schön sein
Die Talsperre Gottleuba mit Schneeresten
Die Talsperre Gottleuba mit Schneeresten
Mit dieser Radtour wollte ich mir mal ein Bild verschaffen, was es eigentlich zwischen dem Erzgebirge und der Sächsichen Schweiz so alles gibt. So eine Tour ist natürlich ganz schön bergig, da man viele Elbzuflüsse - und damit die dazwischen liegenden Berge - überqueren muss. Ich starte, wie eigentlich immer, in Dresden. Die B172 geht es raus zum Kaufpark Nickern und dann rechts ab nach Lockwitz. Schon in Lockwitz muss ich den ersten Anstieg nach Borthen meistern, dann geht es weiter über Wittgensdorf nach Maxen. Dort gönne ich mir erstmal eine Pause um auf die Karte zu schauen, möglichst eine 1:25.000er oder besser. Denn in Maxen schaffe ich es immer wieder mich zu verfahren. Ich nehme die Straße runter ins Müglitztal um dann gleich wieder hoch nach Burkhardswalde. Auch da bleibe ich nicht lange oben, ich überquere im Tal die Seidewitz und fahre hoch nach Nentmannsdorf-Niederseidewitz. Nun geht es weiter, eher runter nach Friedrichswalde-Ottendorf, wo ich einfach gerade durch fahre. Vor Cotta biege ich rechts ab um zum Kurort Berggießhübel steil runterzufahren. Da es der erste Februar ist treffe ich hier auf letzte Schneeflecken. Dem Tal der Gottleuba folge ich zum Kurort Bad Gottleuba. Dort gilt es nun den richtigen Abzweig zu finden. Ich muss links hoch, so ziemlich am Ende des Orts. Die Straße führt etwa in die Richtung des Wachsteins. Ich biege bald rechts ab (ich glaub an dieser Stelle stand eine Informationstafel über die Talsperre) um auf den Weg zu kommen, der an der Talsperre Gottleuba entlang führt. Nun mache ich eine ausgedehnte Pause, schiebe mir Brötchen und Obst rein und genieße das schöne Früh-Frühlings-Wetter. Der Weg - etwas matschig von der Schneeschmelze - führt mich weiter nach Süden. Bald geht eine Straße steil links ab (und steil hoch), welche mich im Bogen nach Oelsen führt. Im Ort halte ich mich links um fahre runter durch Hellendorf (Dort muss man gut aufpassen, dass man nicht aus versehen die Hauptstraßre weiterfährt!) zum Ort Bahratal. Lange hält es mich nicht im Tal, in Bahra biege ich rechts ab und fahre hoch nach Langenhennersdorf. Der Anstieg ist hart, besonders am Ende wird es so richtg steil. Am oberen Ortsende biege ich links ab um dann gleich wieder rechts, vorbei am Labyrinth, auf den Fahrweg Hirschstange zu kommen. Nun wird es so richtig gemütlich. Der Weg führt mich immer schön runter in das Bielatal. In kürze erreiche ich Königstein. Von nun an schleppe ich mich mit letzter Kraft den Elberadweg nach Hause. Kein Wunder, am Ende werden es 100 km sein. Für die erste Radtour 2002 doch nicht schlecht!

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